Ein Belastungsschmerz tritt typischerweise während oder kurz nach einer spezifischen körperlichen Aktivität auf – etwa beim Bergabwandern, Heben schwerer Kisten oder Sport.
Überlastung versus Gewebeschaden
Nicht jeder Schmerz bedeutet automatisch eine Zerstörung von Gewebe. Oft signalisiert das Nervensystem schlicht, dass die aktuelle Belastung die augenblickliche Kapazität des Halteapparates übersteigt. Ziel sollte daher nicht die Vermeidung jeglicher Belastung sein, sondern die schrittweise Erhöhung der Belastungstoleranz.
Das Prinzip des dosierten Trainingsreizes
Ein adaptives Gewebe benötigt Reize, um sich zu stärken. Eine Belastung ist dann gut dosiert, wenn ein leichter Reiz während der Übung nach maximal 24 Stunden wieder auf das Ausgangsniveau zurückgeht.
Hinweis zur Selbsthilfe
Dieser Artikel dient der Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen und praktischer Anregungen. Er ersetzt bei akuten Beschwerden keine Konsultation beim Facharzt oder Physiotherapeuten.