Das Gehen ist die natürlichste menschliche Fortbewegung. Wenn jedoch jeder Schritt im Knie sticht oder in der Hüfte zieht, schrumpft der persönliche Aktionsradius dramatisch ein.
Häufige Ursachen für Gehschmerzen
Schmerzen beim Gehen können aus unterschiedlichen Strukturen resultieren: Häufig liegt eine Knie- oder Hüftarthrose vor, bei der die Knorpelüberzüge abgenutzt sind. Ebenso können Überlastungen der Sehnenansätze, Entzündungen der Plantarfaszie an der Fußsohle oder muskuläre Dysbalancen der Beckenstabilisatoren ursächlich sein.
Der Unterschied zwischen Anlauf- und Ermüdungsschmerz
Schmerzt das Gelenk nur auf den ersten 50 Metern und wird dann besser, spricht man vom klassischen Anlaufschmerz. Nimmt der Schmerz hingegen mit jedem weiteren Kilometer kontinuierlich zu, deutet dies eher auf eine Belastungsüberforderung hin.
Was Sie aktiv tun können
Vermeiden Sie es, das Gehen vollständig einzustellen. Kürzere, dafür häufigere Spaziergänge auf weichem Naturboden, gut gedämpftes Schuhwerk sowie die Kräftigung der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur helfen, die Belastungskräfte gleichmäßiger zu verteilen.
Hinweis zur Selbsthilfe
Dieser Artikel dient der Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen und praktischer Anregungen. Er ersetzt bei akuten Beschwerden keine Konsultation beim Facharzt oder Physiotherapeuten.